»Mushoku Tensei«-Fans fürchten weitere Handlungslücken

Viele Fans äußerten in den letzten Tagen ihren Unmut darüber, dass die zweite Staffel von »Mushoku Tensei« an manchen Stellen die originale Light Novel nicht getreu adaptieren und relevante Details der Geschichte auslassen würde. Wir fassen nachfolgend für euch zusammen.
Studio ignoriert POVs
Die Kritik der Fans richtet sich insbesondere an die Umsetzung der Perspektiven einiger Charaktere, sogenannte POVs (Point of Views). Diese POV-Kapitel in Light Novels eignen sich hervorragend dafür, um die Gedanken und den inneren Gemütszustand der jeweiligen Charaktere genauer zu beleuchten und dem Leser somit wichtige Hintergrundinformationen zu übermitteln.
Und jeder, der die originale Light Novel von »Mushoku Tensei« gelesen hat, muss der Kritik leider mehr oder weniger zustimmen, denn Studio Bind hat viele der bisherigen POVs eher oberflächlich oder gar nicht behandelt, wie wir euch anhand einiger Beispiele zeigen wollen.
Der wohl bedeutendste POV-Abschnitt wäre der von Eris gewesen, in dem man erfährt, warum sie Rudeus zum Ende der ersten Staffel verlassen hat. In der Light Novel legte sie auf emotionale Weise ihre gesamte Gefühlswelt offen und begründete diesen drastischen Schritt. Natürlich können sich auch die Zuschauer des Anime den Grund denken, doch all die Emotionen blieben ihnen verwehrt.
Auch der POV von Sara nach Rudys Fehltritt wäre sehenswert gewesen. Denn sie erfuhr von Rudys Krankheit sowie dem Grund, warum er das Bordell besucht hatte, und reflektierte ihr Verhalten. Sie wollte sich wirklich aufrichtig bei ihm entschuldigen. Doch was zeigt der Anime? Eine Backpfeife mitsamt Beleidigungen. Wer die Light Novel nicht kennt, muss wirklich schlecht von Sara denken.

Kommender Arc wegweisend
Darüber hinaus gibt es noch einige weitere POVs, die nicht adaptiert wurden, allerdings auch eher zu vernachlässigen wären. Dabei handelt es sich um POVs von Zenith, wie sie über ihre Familie denkt, von Ghislaine, wie sie Rudeus respektiert, und von Therese Latria, als sie mit Rudeus unterwegs ist.
Es lässt sich also festhalten, dass Studio Bind nicht viel von POVs hält und diese nicht originalgetreu umsetzt. Doch spätestens mit dem kommenden Handlungsstrang sollte sich das ändern. Denn dort spielt Norn Greyrat, die kleine Schwester von Rudeus, eine größere Rolle, was im Originalwerk ebenfalls mit vielen POVs dargestellt wird und für die weitere Handlung unabdingbar ist.
Als Leser der Originalvorlage kann man nur hoffen, dass das Studio die bisherige Herangehensweise überdenkt und den Fokus mehr auf die POVs der Charaktere legt. Jetzt seid ihr gefragt: Habt ihr die fehlenden POVs in der Adaption wahrgenommen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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©Rifujinnamagonote/MFBOOKS/ Mushoku Tensei Production Committee
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